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Ausbildung zum Heilpraktiker: Etablierte Schule Josef Angerer in München

Interessierte aus München, Augsburg und Umgebung  können sich an der Schule Josef Angerer zwischen zwei Varianten entscheiden: Erstens können sie eine Komplettausbildung absolvieren, die drei Jahre dauert und nach erfolgreicher Prüfung zur Praxisreife führt. Zweitens können sie diese Ausbildung in eine Basisausbildung und eine Therapieausbildung splitten, das garantiert mehr Flexibilität. Egal, für welche Option sich Schüler entscheiden:

Sie können sich auf eine hochwertige theoretische und praktische Ausbildung verlassen. Dafür sorgen 28 Dozenten, die jeweils selbst eine Praxis betreiben und über viel Berufserfahrung verfügen. Als Pluspunkt stellt sich auch der breite Ansatz der Schule heraus. Schüler setzen sich im Unterricht mit medizinischen Grundlagen wie der Notfallhilfe, klinischen Untersuchungsmethoden, der Ernährungslehre, der manuellen Lymphdrainage und vieles mehr auseinander. Die Lehrer bilden ihre Schüler zu Heilpraktikern mit vielfältigen Fähigkeiten aus, das erweist sich im späteren Berufsalltag als vorteilhaft.

Praxisnahe Ausbildung

Mit bloßen theoretischen Kenntnissen kann ein Heilpraktiker nicht kompetent arbeiten, er braucht praktische Erfahrung. Deshalb legt die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Naturheilwesen großen Wert auf die Praxis. Im praktischen Unterricht begrenzt die Einrichtung die Anzahl an Schülern auf zehn bis vierzehn, das ermöglicht ein effizientes Lernen mit nachhaltigem Effekt. Zudem nehmen die künftigen Heilpraktiker ein Mal in der Woche an einem Ambulatorium teil. Unter fachlicher Aufsicht probieren sie das Erlernte an Patienten aus. Dadurch schulen sie sich zugleich im Umgang mit Patienten.

Interessierte aus München, Augsburg und anderswoher können sich bei Info-Abenden ausführlich über die Schule, den Heilpraktiker-Beruf und die Ausbildung informieren.

Das Schöllkraut kommt in Mitteleuropa recht häufig vor, unter anderem in Augsburg. Die gelb blühende Pflanze gehört zur Familie der Mohngewächse und wird sowohl vom Heilpraktiker als auch in der Volksmedizin verwendet.

Wogegen hilft Schöllkraut?

Die Pflanze trägt im Volksmund den Namen Warzenkraut. Das deutet auf eine wichtige Anwendung hin. Der gelblich-orange Milchsaft aus den Stängeln, Blättern und Blüten kan Warzen auflösen, wenn sie über längere Zeit damit 2 – 3 mal täglich betupft werden. Bei der Anwendung empfiehlt sich Vorsicht, weil die Pflanze giftig ist und bis jetzt mehr als 20 Alkaloide nachgewiesen werden konnten. Andere Anwendungsformen von Schöllkraut sind Tee und Tinktur. Schöllkrauttee dient zur Behandlung von Gallen- und Leberleiden und vielen anderen innerlichen Erkrankungen. Für den Tee werden 2 Teelöffel fein gehacktes Schöllkraut genommen und mit kochenden Wasser überbrüht. Der Tee muss 5 bis 10 Minuten ziehen. Zur Zubereitung der Schöllkraut-Tinktur werden die oberirdischen Teile des Schöllkrauts benutzt, klein geschnitten und mit hochprozentigen Alkohol übergossen. Die Mixtur wird in einer lichtdichten Flasche mindestens 10 Tage lang gelagert und vor der Anwendung filtriert. Von der Tinktur werden 5 Tropfen in Wasser gegeben und dreimal täglich genommen. Die Tinktur hilft gegen Galle- und Leberbeschwerden, sollte jedoch aufgrund sich summierender toxischer Wirkungen nicht länger als 14 Tage genommen werden. Die Anwendung von Schöllkraut sollte nur durch einen erfahrenen Heilpraktiker erfolgen, weil das Mittel unerwünschte Nebenwirkungen zeigen kann oder Reizungen bzw. Verfärbungen der Haut hervorrufen kann.

Wie wird Schöllkraut in der Homöopathie verwendet?
Das Schöllkraut wird vielseitig eingesetzt, unter anderem zur Behandlung von Kopfschmerzen, gegen melancholische Stimmungen, bei Fettleber, Hautausschlägen, Blasenkatarrh, Augenentzündung, Weißfluss und Grippe., vor allem aber zur Behandlung von Problemen mit der Galle, der Leber, der Lunge und den Nieren. Typisch für Leiden, die mit Schöllkraut behandelt werden können, ist der Fakt, dass die Symptome überwiegend auf der rechten Körperseite auftreten, zum Beispiel Schmerzen in der rechten Schulter oder auf der rechten Seite des Nackens. Die Behandlung erfolgt durch Globuli in der Dosierung ab derD6, die je nach Art der Erkrankung mehrmals täglich genommen werden sollten.

Echter Beinwell ist ein heimisches, wild wachsendes und kultiviertes Heilkraut. Die Anwendung von Symphytum officinale hat in der Heilkunde eine alte Tradition. Der Name “Bein-well” ist Programm. Mit seinen wundheilenden und entzündungshemmenden Eigenschaften ist dieses Heilkraut unverzichtbar für Heilpraktiker. In der Kräuterheilkunde wie auch in der Homöopathie wird es häufig begleitend bei Knochenverletzungen eingesetzt.

Inhaltsstoffe

Das hübsche violett blühende Kraut wächst gern in stickstoffreichen, feuchten Böden. Für die Verarbeitung von Heilmitteln wird es kultiviert. Verwendung finden die Wurzeln (frisch oder getrocknet) und die Blätter. Beide Pflanzenteile enthalten:

– Allantoin: Beschleunigung der Zellbildung, des Zellaufbaus
– Rosmarinsäure (Gerbstoff): antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend
– Pyrrolizidinalkaloide (Symphytin): lebertoxisch

Für die Herstellung von Salben, Globuli und Tinkturen wird in der Regel biologisch angebauter Beinwell verwendet. Die meisten Anbaugebiete befinden sich in Süddeutschland. In Klostergärten bei Augsburg wird Beinwell mit hohen Anteilen an Allantoin, Schleim- und Gerbstoffen und mit einem sehr geringen Anteil des Giftes Symphytin angebaut. Heilpraktiker verwenden für ihre Therapien in der Regel Beinwell Produkte mit eindeutiger Herkunft und garantierten Inhaltsstoffen.

Anwendung in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Nur die getrockneten Wurzeln des Beinwells sind ein offiziell anerkanntes Heilmittel. Diese werden dann in der Regel zu Cremes und Salben für die äußerliche Anwendung weiterverarbeitet und angewendet bei:

– Knochenbrüchen
– Knochenhautverletzungen
– Verstauchungen
– Gelenkschmerzen, Arthrose
– Bandscheibenschäden
– Ischias
– Desinfizierung von Wunden

In der Heilkunde werden Salben und Tinkturen meistens begleitend zu den schulmedizinischen Maßnahmen eingesetzt. Auch frisch gesammelte Wurzeln und Blätter können zu Salben und Tinkturen weiterverarbeitet werden. Bei der privaten Herstellung einer Salbe muss auf jeden Fall auf die saubere Herkunft der Kräuter geachtet werden (keine Pestizide, Umweltbelastungen).

Anwendung in der Homöopathie

Im Rahmen einer homöopathischen Therapie ist die innere Anwendung in Form von Globuli, Tropfen oder Tabletten unbedenklich in Bezug auf das giftige Symphytin. Homöopathisch arbeitende Therapeuten verabreichen, je nach Symptomatik, am häufigsten die Globuli in den Potenzen:
– Symphytum D1 bis D6 – sehr häufige Einnahme in Notfällen
– Symphytum D12, C30 und C200 – begleitend bei Heilprozessen, chronischen Prozessen

Begleitend bei Knochenerkrankungen und -verletzungen sowie Knochenheilungsstörungen eingesetzt, fördern homöopathische Mittel einen schnellen Heilungsprozess, zum Beispiel bei:

– Knochenbrüchen
– Sportverletzungen (Knochen, Sehnen, Bänder)
– nach Operationen (an Knochen, Amputationen etc.)
– Blaues Auge (durch stumpfen Schlag)
– Arthrose-, Osteoporoseschmerzen

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