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- Praxis Palat

- vor 20 Stunden
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Ich beobachte immer wieder etwas, das viele irritiert.
Menschen erreichen Dinge, bauen sich etwas auf, kommen voran, und trotzdem bleibt ein leises Gefühl, dass es noch nicht reicht.
Aus Sicht der Evolution ergibt das Sinn.
Zufriedenheit war nie das Ziel der Natur. Bewegung war es.
Ein Mensch, der zu schnell zufrieden ist, bleibt stehen.
Ein Mensch, der leicht unzufrieden wird, sucht weiter, verbessert, entwickelt sich. Genau diese Tendenz hat über Generationen hinweg das Überleben gesichert.
Unzufriedenheit ist daher oft kein Fehler im System, sondern Teil des Systems.
Interessant wird es, wenn man erkennt, worauf sich diese innere Spannung richtet.
Manche lenken sie gegen sich selbst.
Andere nutzen sie als Antrieb.
Ich sehe in meiner Praxis, dass genau hier der Unterschied entsteht.
Nicht die Unzufriedenheit entscheidet, sondern der Umgang damit.


